Aristoteles - Werke in deutscher Übersetzung: Aristoteles, by Theodor Ebert, Ulrich Nortmann

By Theodor Ebert, Ulrich Nortmann

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31 a33 I und Das läßt sich überdies auch durch Termini deutlich machen. Es sei nämlich I das A Gut, das für B (zu Setzende) Lebewesen, das C Pferd. Es kann ja sein, daß Gut keinem Pferd zukommt, und Lebewesen kommt notwendigerweise jedem zu. Es ist aber nicht so, daß eine Notwendigkeit bestünde, daß irgendein Lebewesen nicht gut ist, wenn denn ein jedes gut sein kann. Oder man setze, falls dies doch nicht möglich (erscheint), vielmehr als Terminus das Wachsein oder das Schlafen ein; dafür ist I nämlich jedes Lebewesen aufnahmefähig.

Demnach ist die Konklusion nichts Mögliches. - Sie ist aber auch nicht stets etwas Notwendiges. Es sei nämlich das A Bewegt, das B Wissen und das, wofür ,C' steht, Mensch. (Hier) wird sicherlich das A keinem B zukommen, I das B aber (kommt) jedem C möglicherweise 40 (zu), und die Konklusion wird nichts Notwendiges sein. Denn es verhält sich nicht so, daß mit Notwendigkeit kein Mensch bewegt wäre, sondern I (es besteht lediglich) keine Notwendigkeit, daß irgendeiner 35a (bewegt ist). Damit ist klar, daß die Konklusion das Keinem-mit-Notwendigkeit-Zukommen zum Inhalt hat.

I Es kommt dann wieder in der ersten Figur die Folgerung zustan- 20 de, daß das B möglicherweise keinem C zukommt. Zugleich (wird) deutlich, daß das B auch (wirklich) keinem der C zukommen wird. Es sei nämlich (von ihm) angenommen, daß es zukommt; wenn nun das A keinem B (zukommen) kann, das B aber irgendeinem der C zukommt, dann kann das A irgendeinem der C nicht (zukommen). Doch es war vorausgesetzt, daß es jedem I möglicherweise (zukomme). In derselben 25 Art läßt sich der Beweis auch für den Fall führen, daß die Verneinung zu C gesetzt ist.

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