Arithmetische und geometrische Fähigkeiten von by Theresa Deutscher

By Theresa Deutscher

Kinder verfügen am Schulbeginn über sehr heterogene mathematische Fähigkeiten, die einer individuellen Diagnose und Förderung bedürfen. Für die Planung und Durchführung eines auf ihre Fähigkeiten abgestimmten Anfangsunterrichts ist daher das Wissen über Kompetenzen und Vorgehensweisen der Kinder unabdingbar. Theresa Deutscher stellt die Lernstände von Schulanfängerinnen und Schulanfängern inhaltlich umfassend und detailliert für die Grundideen der Arithmetik und der Geometrie dar. Hierzu führt sie klinische Einzelinterviews mit 108 Kindern durch, welche sie sowohl qualitativ als auch quantitativ in Bezug auf unterschiedliche Schülergruppen auswertet. Besonders ausführlich werden die Lernstände der Kinder im Bereich Muster und Strukturen dargestellt und der vielfältige Umgang der Kinder mit der Teilmusterwahrnehmung, der Teilmusterstrukturierung sowie der Musteranwendung herausgearbeitet. Die Autorin weist nach, dass die arithmetischen und geometrischen Fähigkeiten der Schulanfängerinnen und Schulanfänger in einem beachtenswerten Zusammenhang stehen

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Brügelmann 1994, 9 in Spiegel & Walter 2005, 225). Lernstände stellen somit ein Spiegelbild individuellen Lernens dar. Sie sind Ausgangspunkt für weiterführende Lernprozesse der einzelnen Schülerinnen und Schüler, können aber auch für ein Lernen voneinander in der Lerngruppe sinnvoll genutzt werden. 4 Fachdidaktische Perspektive In dem fachdidaktischen Unterrichtsansatz des ‚genetischen Prinzips‘ verschmelzen mathematische, erkenntnistheoretische, psychologische und pädagogische Kerngedanken in der Leitidee, dass „Lehren und Lernen von Mathematik von einer Entwicklungsauffassung her konzipiert“ wird (Schubring 1978, A1).

Die Demokratisierung begünstigte dabei die Aufstiegschancen des Bürgertums wesentlich, mit dem bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein „ein eminentes gesellschaftspolitisches Reformpotenzial zur Liberalisierung individuellen Aufstiegs verbunden“ war (Ingenkamp & Lissmann 2008, 23). Eine wissenschaftliche Fundierung der diagnostischen Methoden erfolgte in der Pädagogik, wie auch in der psychologischen Diagnostik (vgl. 1), im 19. Jahrhundert (vgl. Ingenkamp 1990, 28). Objektive Verfahren der Lernstandfeststellung entstanden insbesondere im Rahmen von Schulleistungstests.

Unter vertikaler Heterogenität verstehen sie das variierende Leistungsniveau und unter horizontaler Heterogenität die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Kinder. Die Unterschiedlichkeit der Lernstände der Kinder wird im Unterricht meistens dem Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler gleichgesetzt, welches im Generellen auch am ehesten bei unterrichtlichen Differenzierungsmaßnahmen Berücksichtigung findet. Doch bedeutet ein Eingehen auf die Lernenden nicht primär, quantitative Unterschiede aufzugreifen, sondern auch qualitative Differenzen zu berücksichtigen.

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